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Haarausfall in den Wechseljahren: Ursachen, Blutwerte, Hilfe

In den Wechseljahren dünnt das Haar durch sinkende Östrogene aus, oft spielen aber auch Schilddrüse, niedriges Ferritin und Stress mit. Wie Sie herausfinden, was dahintersteckt, und welche Werte sinnvoll sind.

Leena Bloom
Autorin: Leena Bloom·Geprüft von: FerraBloom Redaktion
Veröffentlicht:
Haarausfall in den Wechseljahren: Ursachen, Blutwerte, Hilfe
Inhalt
  1. Warum fallen in den Wechseljahren die Haare aus?
  2. Perimenopause: Warum kann der Haarausfall schon vor der letzten Periode beginnen?
  3. Lichter werdendes Haar oder plötzlicher Ausfall? Die zwei häufigsten Formen
  4. Welche anderen Ursachen sollte man nach 45 prüfen?
  5. Welche Blutwerte bei Haarausfall in den Wechseljahren?
  6. Was hilft bei Haarausfall in den Wechseljahren?
  7. Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei Haarausfall in den Wechseljahren?
  8. Wie pflegt man Haar und Kopfhaut in den Wechseljahren?
  9. Was essen für die Haare in den Wechseljahren?
  10. Wann sollte man zum Hautarzt gehen?
  11. Häufige Fragen
  12. Quellen
Kurz gesagt
  • In den Wechseljahren macht der sinkende Östrogenspiegel die Haarfollikel empfindlicher für Androgene: Typisch ist ein allmähliches Ausdünnen am Oberkopf, der Scheitel wird breiter.
  • Nicht jeder Haarausfall in den Wechseljahren ist „hormonell“: Schilddrüse, niedriges Ferritin (oft nach Jahren mit starken Blutungen in der Perimenopause), Stress und Diäten können einen diffusen, telogenen Ausfall auslösen.
  • Bevor Sie ein Mittel kaufen, sind einige Blutwerte und ein Termin in der Dermatologie sinnvoll, denn beide Formen werden unterschiedlich angegangen.
  • Nahrungsergänzungsmittel lassen keine Haare nachwachsen. Sinnvoll sind sie, wenn sie einen nachgewiesenen Mangel ausgleichen, nicht als Abkürzung.

Sie merken, dass der Pferdeschwanz dünner wird, dass der Mittelscheitel im Badezimmerlicht stärker durchscheint, dass mehr Haare auf dem Kissen liegen als früher. Sie sind 48, der Zyklus ist unberechenbar geworden, und Sie fragen sich, ob das alles an den Wechseljahren liegt.

Haarausfall in den Wechseljahren ist häufig, hat aber selten nur eine Ursache. Hier lesen Sie, was sich hormonell verändert und wie Sie ein langsames Ausdünnen von einem plötzlichen Ausfall unterscheiden. Danach geht es um die Blutwerte, die Sie ansprechen sollten, um die Möglichkeiten in der Dermatologie und, ohne Umschweife, darum, was Nahrungsergänzungsmittel können und was nicht.

Haarausfall in den Wechseljahren: Ursachen, Blutwerte, Hilfe
Nicht jeder Haarausfall in den Wechseljahren ist hormonell: Schilddrüse, Ferritin und Stress gehören geprüft.

Warum fallen in den Wechseljahren die Haare aus?

In den Wechseljahren sinken die Östrogene, während die Androgene langsamer abnehmen. In veranlagten Follikeln verkürzt dieses Ungleichgewicht die Wachstumsphase, und die Haare werden mit jedem Zyklus feiner und kürzer. Man spricht von erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen, im Englischen female pattern hair loss.[1]

Östrogene „verlängern“ gewissermaßen das Leben eines Haares: Man sieht es in der Schwangerschaft, wenn das Haar voller wirkt. Sinkt ihr Spiegel, bleibt der Follikel länger in der Ruhephase, und das nachwachsende Haar ist dünner. Das geschieht nicht plötzlich: Meist vergehen Jahre, bis der Unterschied deutlich wird.

Die Gene spielen eine große Rolle. Nicht jede Frau in den Wechseljahren bekommt lichteres Haar, und wer eine Mutter oder Großmutter mit dünnem Haar am Oberkopf hat, bemerkt es eher.

Perimenopause: Warum kann der Haarausfall schon vor der letzten Periode beginnen?

Die Perimenopause kann mehrere Jahre vor der letzten Regelblutung dauern. In dieser Phase schwanken die Hormone stark, und die Zyklen können kürzer, länger oder stärker werden. Gerade starke Blutungen sind ein häufiger Grund für niedrige Eisenspeicher, die wiederum mit diffusem Haarausfall assoziiert sind.[2][5]

Jeder Milliliter Menstruationsblut enthält etwa 0,5 mg Eisen. Ist die Blutung über Monate stärker als gewohnt, leeren sich die Speicher unbemerkt, auch wenn das Blutbild noch normal ist. Erkennen Sie sich darin wieder, lesen Sie auch unseren Beitrag über starke Periode und Eisenmangel.

Dazu kommen Schlaf, der durch Hitzewallungen gestört wird, Stress und manchmal Diäten gegen die Gewichtszunahme: alles Faktoren, die einen telogenen Haarausfall begünstigen können.

Lichter werdendes Haar oder plötzlicher Ausfall? Die zwei häufigsten Formen

Nach 45 sind die zwei häufigsten Situationen das erblich bedingte Ausdünnen, langsam und auf bestimmte Bereiche begrenzt, und das telogene Effluvium, ein diffuser Ausfall einige Monate nach einem Auslöser. Oft bestehen beide nebeneinander, auch deshalb braucht es eine Diagnose.[1][3]

Erblich bedingtes Ausdünnen und telogenes Effluvium im Vergleich
Erblich bedingter Haarausfall bei FrauenTelogenes Effluvium
Wie er aussiehtFeineres Haar am Oberkopf, breiterer MittelscheitelViele ausgefallene Haare, verteilt über den ganzen Kopf
TempoLangsam, über JahrePlötzlich, innerhalb weniger Wochen
StirnhaaransatzMeist erhaltenErhalten, an den Schläfen manchmal lichter
Ausgefallene HaareOft liegen gar nicht so viele Haare herumHaarbüschel im Abfluss, auf dem Kissen, in der Bürste
Typische UrsachenGenetische Veranlagung, Empfindlichkeit für AndrogeneStress, fieberhafte Erkrankung, Crash-Diät, niedriges Ferritin, Schilddrüse, Medikamente
VerlaufFortschreitend, wenn nichts unternommen wirdBessert sich oft in den folgenden Monaten, wenn die Ursache behoben ist

Hat der Ausfall plötzlich begonnen, lohnt sich unser Beitrag über das telogene Effluvium. Er erklärt, warum die Haare zwei bis drei Monate nach dem Auslöser ausfallen.

Lesen Sie auchHaarausfall durch niedriges Ferritin? Was Studien sagen und welcher Wert sinnvoll ist

Welche anderen Ursachen sollte man nach 45 prüfen?

Bevor Sie alles auf die Wechseljahre schieben, sollten die häufigen und leicht prüfbaren Ursachen ausgeschlossen werden: Schilddrüse, Eisenmangel, schneller Gewichtsverlust, anhaltender Stress und manche Medikamente. Genau in dieser Lebensphase kommen sie oft vor.

  • Schilddrüse. Sowohl Unter- als auch Überfunktion können diffusen Haarausfall verursachen. Schilddrüsenerkrankungen sind bei Frauen in der Lebensmitte häufiger, und manche Beschwerden (Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme) werden leicht mit den Wechseljahren verwechselt.
  • Niedriges Ferritin. Eine Metaanalyse von 2022 fand, dass Frauen mit nicht vernarbendem Haarausfall im Mittel ein niedrigeres Ferritin haben als Frauen ohne Haarausfall.[2] Das ist ein Zusammenhang, kein Beweis, dass Eisen Haare nachwachsen lässt, aber ein guter Grund, den Wert zu kontrollieren.
  • Diäten und Gewichtsverlust. Schnelles Abnehmen oder zu wenig Eiweiß kann einige Monate später einen telogenen Ausfall auslösen.
  • Stress und Schlaf. Trauerfälle, berufliche Veränderungen, die Pflege der Eltern: In der Lebensmitte ballen sich oft belastende Ereignisse.
  • Medikamente. Manche Arzneimittel können mit Haarausfall einhergehen. Setzen Sie nie eigenmächtig etwas ab: Sprechen Sie mit der Person, die es verordnet hat.

Welche Blutwerte bei Haarausfall in den Wechseljahren?

Die Basiswerte sind überschaubar und brauchen nur eine Blutabnahme: Blutbild, Ferritin mit CRP, TSH und eventuell Vitamin D. Geschlechtshormone werden vor allem bei Zeichen eines Androgenüberschusses bestimmt. Was dazukommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt nach Ihrer Vorgeschichte.[1][4]

Sinnvolle Laborwerte für das Arztgespräch
WertWarum er bestimmt wird
BlutbildZeigt, ob eine Anämie vorliegt
FerritinZeigt die Eisenspeicher; die EHA wertet unter 30 ng/ml als Mangel
CRPEine Entzündung hebt das Ferritin an und kann einen Mangel verdecken
TSH (eventuell fT4)Prüft die Schilddrüsenfunktion
Vitamin DWird bei Frauen mit diffusem Haarausfall häufig mitbestimmt
Androgene (nach Indikation)Bei Akne, vermehrter Gesichtsbehaarung oder sehr unregelmäßigem Zyklus

Tipp: Nehmen Sie Präparate mit Biotin, setzen Sie sie einige Tage vor der Blutabnahme ab oder sagen Sie im Labor Bescheid. Hochdosiertes Biotin kann manche Laborwerte verfälschen, auch Schilddrüsenwerte.

Wenn Sie Ihre Befundwerte besser verstehen möchten, finden Sie in unserem kostenlosen 20-seitigen Ferritin-Ratgeber Grenzwerte, Fragen für das Arztgespräch und ein Symptomtagebuch.

Was hilft bei Haarausfall in den Wechseljahren?

Was hilft, hängt von der Diagnose ab. Beim erblich bedingten Ausdünnen kann die Dermatologie Minoxidil zum Auftragen und in manchen Fällen antiandrogene Medikamente vorschlagen. Beim telogenen Effluvium hat die Suche nach der Ursache Vorrang. In beiden Fällen braucht es Monate, bis sich ein Ergebnis beurteilen lässt.[1]

Laut dermatologischen Übersichtsarbeiten zählt beim weiblichen Ausdünnen ein früher Beginn mehr als das „stärkste“ Mittel: Die Medikamente bremsen vor allem das Fortschreiten, weniger holen sie Haare zurück, die seit Jahren fehlen.[1] Ein Termin bei den ersten Anzeichen ist deshalb mehr wert als viele zufällig gekaufte Haarwasser.

Eine Hormonersatztherapie wird in der Gynäkologie wegen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen erwogen, nicht als Mittel für die Haare. Wenn Sie darüber nachdenken, können Sie Gynäkologin und Dermatologin bitten, sich abzustimmen.

Was Sie nicht erwarten sollten

  • Ergebnisse in 2–3 Wochen: Der Haarzyklus ist langsam, Veränderungen sieht man erst nach mehreren Monaten.
  • Dass ein Shampoo „gegen Haarausfall“ ein hormonelles Ausdünnen stoppt: Es kann Optik und Sauberkeit der Kopfhaut verbessern, nicht die Biologie des Follikels.
  • Dass mehrere Präparate gleichzeitig mehr bringen: Ohne Mangel gibt es keine Belege für einen Nutzen.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei Haarausfall in den Wechseljahren?

Nahrungsergänzungsmittel sind sinnvoll, wenn sie einen nachgewiesenen Mangel ausgleichen, etwa an Eisen oder Vitamin D. Es gibt keine soliden Belege, dass ein Präparat bei einer Frau ohne Mangel Haare nachwachsen lässt. Erst der Laborwert, dann die Entscheidung.

Ist das Ferritin niedrig, sagt Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt, ob, in welcher Dosis und wie lange Sie Eisen ergänzen sollten. Dann zählt auch die Verträglichkeit: In der Perimenopause haben viele Frauen ohnehin mit Blähungen oder Verstopfung zu tun, und ein Eisenpräparat, das den Magen reizt, wird oft nach wenigen Wochen abgesetzt. Im Artikel Welches Eisen ist das richtige? vergleichen wir die verschiedenen Formen.

Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei. Zum Haarausfall lässt sich nur sagen, dass ein niedriges Ferritin bei Frauen mit diffusem Haarausfall assoziiert ist: Deshalb bleibt der Laborwert der erste Schritt. Wenn Sie Medikamente nehmen, ein hohes Ferritin oder eine Hämochromatose haben, nehmen Sie kein Eisen ohne ärztliche Empfehlung.

Wie pflegt man Haar und Kopfhaut in den Wechseljahren?

Mit sinkendem Östrogen werden die Haare oft trockener und brüchiger und die Kopfhaut empfindlicher. Eine sanfte Pflege ändert nichts am Zyklus des Follikels, sie verringert aber Haarbruch und lässt das Haar voller wirken.

  • Waschen Sie die Haare so oft, wie es Ihnen guttut: Häufigeres Waschen lässt nicht mehr Haare ausfallen, es sammelt nur die, die sich ohnehin lösen.
  • Verwenden Sie ein mildes Shampoo und Spülung nur in den Längen.
  • Föhnen Sie auf mittlerer Stufe und nutzen Sie Glätteisen und Lockenstab sparsam.
  • Vermeiden Sie sehr straffe Zöpfe und Dutts, die auf Dauer den Haaransatz belasten.
  • Ein kürzerer oder gestufter Schnitt bringt optisch mehr Volumen.
  • Schützen Sie den Scheitel mit einem Hut vor der Sonne: Lichte Kopfhaut bekommt leichter Sonnenbrand.
Haarausfall in den Wechseljahren: Ursachen, Blutwerte, Hilfe
Ein grobzinkiger Kamm und milde Produkte verringern den Bruch bei empfindlicherem Haar.

Was essen für die Haare in den Wechseljahren?

Haare bestehen aus Keratin, einem Eiweiß. Ausreichend Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamine sind die Basis. Nach 50 werden Appetit und Portionen oft kleiner, und damit auch die Eiweißmenge: Verteilen Sie es am besten auf alle Mahlzeiten.

Ein konkretes Beispiel für einen Tag:

  • Frühstück: Griechischer Joghurt mit Haferflocken, Kürbiskernen und Kiwi.
  • Mittagessen: Linsensuppe oder ein Linseneintopf, dazu ein Salat mit Zitronendressing.
  • Abendessen: Fisch oder Eier mit Gemüse, ein- bis zweimal pro Woche eine Portion rotes Fleisch.

Vitamin C erhöht die Aufnahme von pflanzlichem Eisen, Kaffee und Tee zur Mahlzeit verringern sie. Eine vollständige Liste mit mg-Angaben finden Sie in unserem Ratgeber über eisenreiche Lebensmittel.

Lesen Sie auchEisenmangel bei Frauen: 12 Symptome und welche Blutwerte Klarheit bringen

Wann sollte man zum Hautarzt gehen?

Ein Termin ist sinnvoll, wenn sich der Ausfall nach einigen Monaten nicht bessert oder ungewöhnliche Zeichen auftreten. In der Dermatologie kann die Kopfhaut per Trichoskopie untersucht und die Form des Haarausfalls bestimmt werden.

  • bei plötzlichem, starkem Ausfall oder einem Ausfall seit mehr als 3–6 Monaten,
  • bei kahlen Bereichen, runden Stellen oder einem zurückweichenden Haaransatz,
  • wenn die Kopfhaut juckt, brennt, sich rötet oder schuppt,
  • wenn zusätzlich Akne, Gesichtsbehaarung oder sehr unregelmäßige Zyklen auftreten,
  • bei sehr starken Blutungen, deutlicher Erschöpfung oder Atemnot (dann auch hausärztlich oder gynäkologisch abklären),
  • wenn Sie Medikamente nehmen oder ein hohes Ferritin bzw. eine Hämochromatose haben: Dann kein Eisen ohne ärztliche Empfehlung.

Häufige Fragen

Ist Haarausfall in den Wechseljahren umkehrbar?

Das hängt von der Ursache ab. Ein telogener Ausfall durch niedriges Ferritin, Stress oder die Schilddrüse bessert sich oft in den folgenden Monaten, wenn die Ursache behoben ist. Das erblich bedingte Ausdünnen schreitet fort: Die dermatologisch verordneten Mittel zielen vor allem darauf, es zu bremsen, und wirken besser bei frühem Beginn.

Wie lange dauert Haarausfall in den Wechseljahren?

Eine feste Dauer gibt es nicht. Ein telogener Ausfall dauert meist einige Monate und lässt dann nach. Das hormonelle Ausdünnen hat kein natürliches „Ende“, kann sich aber stabilisieren. Um zu wissen, was bei Ihnen vorliegt, braucht es einen dermatologischen Termin, besonders wenn der Ausfall länger als sechs Monate anhält.

Welche Blutwerte sind bei Haarausfall in den Wechseljahren sinnvoll?

Meist beginnt man mit Blutbild, Ferritin, CRP und TSH, manchmal Vitamin D. Bei Zeichen eines Androgenüberschusses können Hormonwerte dazukommen. Lassen Sie das Blut mit Abstand zu Erkältungen und Grippe abnehmen, denn eine Entzündung kann das Ferritin anheben und einen Mangel verdecken.

Lässt eine Hormonersatztherapie die Haare nachwachsen?

Eine Hormonersatztherapie wird wegen Wechseljahresbeschwerden verordnet, nicht wegen der Haare, und sie ist kein Mittel gegen Haarausfall. Manche Frauen bemerken unter der Einnahme Veränderungen am Haar, in die eine wie die andere Richtung. Wenn Sie sie erwägen, bitten Sie Gynäkologin und Dermatologin, sich abzustimmen.

Wirken Haar-Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren?

Nur in dem Sinn, dass sie einen echten Mangel ausgleichen, etwa an Eisen oder Vitamin D, und das muss per Laborwert nachgewiesen sein. Ohne Mangel gibt es keine Belege, dass ein Präparat Haare nachwachsen lässt. Seien Sie skeptisch bei Produkten, die Ergebnisse in wenigen Wochen versprechen.

Quellen

  1. Fabbrocini G. et al. Female pattern hair loss: A clinical, pathophysiologic, and therapeutic review. Int J Womens Dermatol. 2018;4(4):203–211. PubMed
  2. Treister-Goltzman Y., Yarza S., Peleg R. Iron Deficiency and Nonscarring Alopecia in Women: Systematic Review and Meta-Analysis. Skin Appendage Disord. 2022;8(2):83–92. doi.org
  3. Malkud S. Telogen effluvium: a review. J Clin Diagn Res. 2015;9(9):WE01–WE03. doi.org
  4. Iolascon A. et al. Recommendations for diagnosis, treatment and prevention of iron deficiency and iron deficiency anaemia. HemaSphere (EHA). 2024;8(7):e108. doi.org
  5. NICE. Heavy menstrual bleeding: assessment and management (NG88). 2018, mit späteren Aktualisierungen. nice.org.uk

Der Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie vor der Einnahme von Eisenpräparaten mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke.

Leena Bloom

Leena Bloom

Beraterin für Nahrungsergänzungsmittel

Beraterin für Nahrungsergänzungsmittel und Gesicht der Marke FerraBloom. Sie schreibt über Eisen, Ferritin und gesunde Haare auf Basis aktueller Leitlinien und Studien. Jeden Text prüft die FerraBloom Redaktion. Alle Artikel · Redaktionelle Richtlinien

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